Tanzschulen haben besondere Anforderungen. Dieser Leitfaden zeigt, worauf es wirklich ankommt — und was die meisten Software-Lösungen übersehen.
Generische Buchungssysteme denken in Yoga-Klassen und Einzel-Tickets. Tanzschulen brauchen mehr: Familien mit mehreren Kindern in verschiedenen Kursen, Paartanz-Buchungen, Semesterbeiträge, Kindertanz-Kategorien, Workshops mit festen Plätzen.
Wer das falsche System wählt, baut sich Workarounds — und zahlt trotzdem jeden Monat.
Eltern müssen mehrere Kinder unter einem Konto führen können. Pässe und Buchungen werden dem jeweiligen Kind zugeordnet. Ohne das wird für jedes Kind eine eigene E-Mail-Adresse nötig — Chaos vorprogrammiert.
Bambini, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Fortgeschrittene — diese Levels müssen klar trennbar und im Kursplan filterbar sein. Teilnehmer:innen finden ihren Kurs sofort, ohne sich durchzuklicken.
Tanzschulen arbeiten mit Semesterbeiträgen, monatlichen Lastschriften und 10er-Karten gleichzeitig. Das System muss das nativ abbilden, nicht durch Workarounds.
Workshops haben feste Platzzahlen, eigene Preise und eigene Anmeldefristen. Ein System das Workshops als normalen Kurs anlegt, ist für den Alltag nicht geeignet.
Monatliche Kosten von 49 bis 99 Euro summieren sich auf 1.764 bis 3.564 Euro über drei Jahre. Ein Lifetime-System rechnet sich je nach Preis schon im ersten Jahr.
Die meisten Anbieter kommunizieren Monatspreise. Die Gesamtrechnung über mehrere Jahre sieht anders aus.
| Merkmal | Typischer Anbieter A | Typischer Anbieter B | BuchungsKraft |
|---|---|---|---|
| Kosten | 49 €/Monat | 79 €/Monat | 499 € einmalig |
| Über 3 Jahre | 1.764 € | 2.844 € | 499 € |
| Buchungsprovision | Ja | Nein | Keine |
| Kinderverwaltung | ✓ | ✗ | ✓ |
| Workshop-Tickets | ✗ | ✓ | ✓ |
| DSGVO / Hosting DE | ✓ | ✗ | ✓ |
| Als App installierbar | ✗ | ✓ | ✓ (PWA) |
Familienverwaltung, Workshop-Tickets, Anwesenheitsliste, QR-Check-in und SEPA-Lastschrift — alles inklusive. Einmalig statt monatlich.